Jörg bleibt im Offenen

Die Konferenz ist vorbei. Gegenüber gestern hat sich nichts geändert, aber klar ist danach immer noch nur eines: Ich bleibe im offenen Vollzug und werde von Freitag bis Sonntag 9 Stunden Ausgang haben. Mein Plan: Ein Kurzausflug in Gießen, um dort die vorangefragten Arbeitsplatzmöglichkeiten klarzumachen. Dann Samstag die Reststunden alle zusammenpacken und nach Saasen radeln. Dort unter anderem den Layoutrechner nochmal mit ergänzten Dateien füttern und nach Gießen dorthin schaffen, wo ich ab Montag dann hoffentlich die Arbeit an „Monsanto auf Deutsch“, dem geplanten Buch über die Gentechnikteilschaften, wieder aufnehmen kann. Doch wie das genau wird, das scheint immer noch unklar. Meine Arbeitszeit soll wohl geteilt werden. Ein Teil hier als Knastarbeiter, ein Teil draußen als Schriftsteller. Aber wie das aufgeteilt wird klärt sich wohl frühestens morgen.

Gleiches gilt für die Frage, ob ich zudem noch einen Laptop aufs Zimmer bekomme – für Textarbeiten oder, falls von irgendwo ich leistungsfähiges Gerät herkommen kann ( Pentium IV oder aufwärts, 512 MB RAM oder mehr), auch dort zur Weiterarbeit an „Monsanto auf Deutsch“. Irgendein Beamter hatte nämlich gehört, dass es eine neue Verordnung geben soll zu Computern im Knast. Die muss nun erstmal beschafft und gelesen werden…

Apropos Computer: Während ich unten auf den Konferenzbeginn wartete, wurden die bisherigen Computer des offenen Vollzugs zum Elektroschrott gebracht (gab neue). Mindestens 5 Laserdrucker, 10 mittelgroße Flachbildschirme – alle funktionstüchtig. In den Laserdruckern waren noch Papierstapel. Alles auf den Müll – zack!

Die Absurdität solcher Einrichtungen zeigt sich auch in den Nebensächlichkeiten.

Jörg

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