SeitenHieb-Verlag ruft auf: Schreibt Kurzgeschichten über die absurden Verhaltensweisen autoritärer Staatsgewalt!

Gerichte … Polizei … Arbeitsagenturen … Sozialämter … Knast … Finanzämter … Schulbehörden … AusländerInnenämter … Zwangspsychiatrie … GerichtsvollzieherInnen … und viele mehr

Zu diesen (und möglicherweise auch weiteren) Themen suchen wir lustige, skurrile oder absurde Geschehnisse, die in knackige Kurzgeschichten (möglichst 3000 bis 8000 Zeichen) gegossen und an uns geschickt werden. Ihr seid frei in der Darstellungsform

Drei Kriterien sollten die Kurzgeschichten aber erfüllen:
1. Beschreibt nur präzise, aber gerne auch lustig formuliert die konkreten, absurden Ereignisse. Benennt die Quellen – sei es ein gerichtliches Aktenzeichen, weiterführende Bücher oder Internetseiten, wo nähere Berichte zu finden sind. Letzteres ist vor allem wichtig bei Anekdoten, die Teil einer umfangreicheren Auseinandersetzung sind. Wir wollen keine langen Geschichten ganzer Prozesse, sondern einzelne, besonders absurde Fälle. Wenn es – was meistens der Fall sein dürfte – rundherum eine längere Handlung gibt (z.B. einen ganzen Gerichtsprozess, in dem die beschriebenen Sachen passierten), dann darf gerne auf mehr Informationen z.B. in Büchern oder Internet verwiesen werden. Das ist sogar erwünscht.
2. Die absurden Verhaltensweisen von RichterInnen, StaatsanwältInnen usw. müssen absichtlich geschehen sein. Versehentliche Pannen sind nur berichtenswert, wenn sie anschließend wieder besseren Wissens von den RobenträgerInnen weitergeführt werden. Ansonsten ist es nicht Zweck der Geschichtensammlung, zu beweisen, dass RichterInnen auch Fehler machen. Sondern dass sie absichtlich Recht brechen und Menschen demütigen.
3. Die AutorInnen werden für jeden Text genannt oder sollten dem Verlag bekannt sein. Sie sind für ihre Texte und deren Richtigkeit selbst verantwortlich.

Weitere Aufrufe sollen folgen, aber es können auch schon jetzt Geschichten zu allen Themen eingereicht werden. Schicken an autorinnen@seitenhieb.info oder per Post an SeitenHieb-Verlag, Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen.

Gesucht sind sollen – wo vorhanden, gerne mit Fotos oder Auszüge aus behördlichen Unterlagen, Schreiben oder Protokollen. Aus allen wählen wir dann die Stories für den Sammelband im SeitenHieb-Verlag aus. Sie und auch alle anderen eingereichten Geschichten, die den drei Kriterien entsprechen, werden zudem auf unserer Homepage veröffentlicht.

Aufruf 1 zum Geschichtensammeln: ein Büchlein zu Justiz
Titelvorschlag: „Im Namen des Flummiballs“
Kurzbeschreibung: „Das ist doch alles Theater hier“ … „Indem Sie Anträge stellen, missbrauchen Sie die hart erkämpften Angeklagtenrechte“ … „Nun sagen Sie doch einfach, dass Sie es waren“ … So oder ähnlich sieht die Normalität in deutschen Gerichtssäälen aus, wenn Angeklagte es wagen, sich nicht still in ihr Schicksal zu fügen. Menschen, die mehr sein wollen als ein beliebiges Aktenzeichen von vielen, die am Fließband verurteilt werden. Und nach genau denen suchen wir jetzt!
Wir wollen ein Buch mit Kurzgeschichten und hilfreichen Tipps und Tricks für die Auseinandersetzung vor Gericht zusammenstellen. Schickt Eure Beschreibungen von skurrilen Geschehnisse mit Richter_innen, Staatsanwält_innen, Wachpersonal, Gerichtshilfe etc. an uns. Einsendeschluss: 30. Juni 2011.
Kontakt: hanna@nirgendwo.info
Infoseiten im Internet zum Thema:
· Kritik an Knast und Strafe: www.welt-ohne-strafe.de.vu
· Selbst- und Laienverteidigung vor Gericht: www.laienverteidigung.de.vu
· Tipps für Gerichtsverfahren: www.prozesstipps.de.vu

Aufruf 2 zum Geschichtensammeln: ein Büchlein zu Polizei
Titelvorschlag: „rocky horror police show“
Kurzbeschreibung: „Hier ist schon öfter jemand die Treppe runtergefallen“ … „Sie sind als Nächstes dran“ … „Würden Sie bitte mal mitkommen“ … „Wenn Sie nichts sagen, lassen wir sie nicht mehr raus“ … Wie PolizistInnen, selbst angenervt von internen Hierarchien und unsinnigen Aufträgen, gleichzeitig aber auch gefangen in der Kultur einer gewalttätigen Truppe, Menschen einschüchtern und ihren Willen brechen wollen, ist bereits besorgniserregend. Oft genug machen sie das aber auch noch im Interesse oder Auftrag von EigentümerInnen, PolitikerInnen oder anderen einflussreichen Größen der Welt.
Einsendeschluss: 30. September 2011.
Kontakt: joerg@projektwerkstatt.de
Im Internet: www.fiese-tricks.de.vu und www.polizeizeugen.de.vu.

Leave a Reply

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

  

  

  

Categories

A sample text widget

Etiam pulvinar consectetur dolor sed malesuada. Ut convallis euismod dolor nec pretium. Nunc ut tristique massa.

Nam sodales mi vitae dolor ullamcorper et vulputate enim accumsan. Morbi orci magna, tincidunt vitae molestie nec, molestie at mi. Nulla nulla lorem, suscipit in posuere in, interdum non magna.