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		<title>Keine NutzerInnen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 15:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weggesperrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weggesperrte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieser Blog soll denjenigen ein Werkzeug sein die momentan im Knast oder anderen Wegsperreinrichtungen sitzen. Ziel ist es das per Brieftandem Leute für die Gefangenen die Plattform zur Veröffentlichung bedienen. Momentan wird der Blog von keinem/r Weggesperrten genutzt, wenn sich das wieder ändert werdet ihr unter dieser Seite aktuelle Berichte finden.</p> <p>Sollte euch vorher <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2012/05/01/449/">Keine NutzerInnen</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Blog soll denjenigen ein Werkzeug sein die momentan im Knast oder anderen Wegsperreinrichtungen sitzen. Ziel ist es das per Brieftandem Leute für die Gefangenen die Plattform zur Veröffentlichung bedienen. Momentan wird der Blog von keinem/r Weggesperrten genutzt, wenn sich das wieder ändert werdet ihr unter dieser Seite aktuelle Berichte finden.</p>
<p>Sollte euch vorher bekannt sein das ihr demnächst in den Knast geht oder solltet ihr Tandem für jemandeN sein der gerade im Knast sitzt, meldet euch unter: <a href="mailto:matrix@riseup.net"><strong>matrix@riseup.net</strong></a></p>
<p>Da wir nur sehr wenige Kapazitäten haben die Briefe selbst abzutippen, bitten wir euch nach Möglichkeit vorher schon Unterstützung zu suchen.</p>
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		<title>Boehringergegnerin im Knast.</title>
		<link>http://weggesperrt.blogsport.eu/2012/04/19/boehringergegnerin-im-knast/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 23:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weggesperrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alissa]]></category>
		<category><![CDATA[Knast]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ab dem 20.4. sitzt erneut eine Unterstützerin der  sogenannten Boehringerprozesse im Ordnungshaft, weil sie bei einem Prozess am 13.2.2012 sich geweigert hatte, bei der Urteilsverkündung vor dem Richter aufzustehen. </p> <p>Bei einem Prozess am 13.2.2012 gegen eine Boehringerbesetzerin weigerte sich eine Aktivistin, die die Angeklagte unterstützte, zur Urteilsverkündung aufzustehen. Richter Süßenbach, der schon in <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2012/04/19/boehringergegnerin-im-knast/">Boehringergegnerin im Knast.</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ab dem 20.4. sitzt erneut eine Unterstützerin der  sogenannten  Boehringerprozesse im Ordnungshaft, weil sie bei einem Prozess am  13.2.2012 sich geweigert hatte, bei der Urteilsverkündung vor dem  Richter aufzustehen. </em></p>
<p>Bei einem Prozess am 13.2.2012 gegen eine Boehringerbesetzerin  weigerte sich eine Aktivistin, die die Angeklagte unterstützte, zur  Urteilsverkündung aufzustehen.<br />
Richter Süßenbach, der schon in den vorherigen Verfahren bewiesen  hat, dass er diese Art des Verhaltens als persönlich Beleidigung  auffasst, verhängte daraufhin ein Ordnungsgeld in Höhe von 300 Euro,  ersatzweise 10 Tage Ordnungshaft gegen Alissa W. und ließ sie  anschliessend aus dem Saal räumen. Im Nachhinein berichtigte Süßenbach  die Ersatzhaft auf 7 Tage, da ihm wohl aufgefallen ist, dass laut StPO  maximal 7 Tage Ordnungshaft verhängt werden dürfen.</p>
<p>&#8220;Der Richter verkündet das Urteil im &#8220;Namen des Volkes&#8221;, zu welchem  ich mich durch den Akt des Sich- Erhebens bekenne. Aber für mich sind  Völker Konstrukte, die das ausüben von Herrschaft über viele Menschen  erleichtern, er spricht im Namen eines Gesetzes welches ich ablehne und  er verhängt Strafe.&#8221;, kommentiert Alissa die Reaktion des Richters auf  ihre Weigerung sich zu erheben.<br />
&#8220;Ich hab mich entschieden, die Strafe abzusitzen, weil ich durch das  Bezahlen der 300 Euro einen Staat unterstütze, der die Institution &#8220;Gericht&#8221; überhaupt erst möglich macht.&#8221;, erklärt Alissa.</p>
<p>Bereits im November 2010 saß ein Unterstützer der  Boehringerbesetzer_innen 5 Tage in der JVA Leipzig, weil er sich  ebenfalls weigert vor bei der Urteilsverkündung im ersten  Boehringerverfahren aufzustehen. Auch beim zweiten Boehringerprozess  verhängte Richter Süßenbach 5 Tage Ordnungshaft gegen den Angeklagten  Andre M., weil dieser sich weigerte bei der Urteilsverkündung  aufzustehen. Die Ordnungshaft wurde sofort vollstreckt und der  Angeklagte wurde vom Gerichtssaal direkt in die JVA Hannover gebracht.</p>
<p>Alissa wird vom 20.4. bis zum 27.4.2012 die Ordnungshaft in der JVA  Schwäbisch Gmünd absitzen und freut sich über solidarische Unterstützung  wie zum Beispiel Aktionen zum Thema Knast, Justiz, Speziesismus und  generell zu Herrschaftsverhältnissen.<br />
Außerdem freut sie sich über Post und Aktionsberichte aller Art.</p>
<p><strong>Die Adresse ist:</strong><br />
<strong> Alissa Weidenfeld</strong><br />
<strong> JVA Schwäbisch Gmünd</strong><br />
<strong> Herlikofer Str. 19</strong><br />
<strong> 73527 Schwäbisch Gmünd</strong></p>
<p>Infos zu der Besetzung, den Prozess und Alissas Ordnungshaft:<br />
<a href="http://boehringerbesetzung.blogsport.de"> boehringerbesetzung.blogsport.de</a></p>
<p>Infos zu dem Prozess gegen Andre M.:<br />
<a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Wieder-Tumulte-beim-Prozess-gegen-Besetzer">http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Wieder-Tumulte-beim-Prozess-gegen-Besetzer</a></p>
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		<item>
		<title>Antimilitaristin und Knastgegnerin nach 5 Wochen aus JVA entlassen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 22:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weggesperrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Weggesperrte]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna]]></category>
		<category><![CDATA[Knast]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am 18.April gegen 14 Uhr wurde Hanna Poddig nach 35 Tagen aus der JVA Preungesheim entlassen. Sie blockierte im Februar 2008 einen Transport von Kriegsmaterial für die Nato-Response-Force, die weiterhin weltweit im Einsatz ist, und wurde dafür zu einer Strafe von 90 Tagessätzen à 15 Euro verurteilt. “Meine Verurteilung zeigt deutlich, dass die Gerichte <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2012/04/19/antimilitaristin-und-knastgegnerin-nach-5-wochen-aus-jva-entlassen/">Antimilitaristin und Knastgegnerin nach 5 Wochen aus JVA entlassen</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18.April gegen 14 Uhr wurde Hanna Poddig nach 35 Tagen aus der JVA Preungesheim entlassen. Sie blockierte im Februar 2008 einen Transport von Kriegsmaterial für die Nato-Response-Force, die weiterhin weltweit im Einsatz ist, und wurde dafür zu einer Strafe von 90 Tagessätzen à 15 Euro verurteilt. “Meine Verurteilung zeigt deutlich, dass die Gerichte die kriegerischen Handlungen der Bundeswehr und damit der BRD schützen. Um deutlich zu machen, dass der Staat auf unliebsamen Widerstand mit Repression antwortet, habe ich mich dazu entschlossen, mindestens einen Teil der Strafe im Gefängnis abzusitzen.“ erklärte Hanna, bevor sie ins Gefängnis ging.</p>
<p><span id="more-496"></span></p>
<p>Jetzt resümiert Hanna „Von einer Welt wie wir sie uns wünschen trennt uns noch viel mehr. Solange wenige Privilegierte über den größten Teil des Reichtums der Erde verfügen, während es den allermeißten dreckig geht, gilt es zu kämpfen. Solange Lebensräume für Profitträume zerstört werden, werden wir uns wehren.Ton Steine Scherben hatten Recht, als sie sangen „Ich bin nicht frei, denn ich kann nur wählen, welche Diebe mich bestehlen, welche Mörder mir befehlen” Dennoch freue ich mich, wieder außerhalb der Knastmauern zu sein, um gemeinsam weiter für ein schönes Leben zu kämpfen.“</p>
<p>Ihre Zeit hinter den Mauern beschreibt Hanna in vielen Momentaufnahmen. Eine davon:<br />
„Manchmal verschlägt es mir die Worte, wie hier mit Schicksalen umgegangen wird. Eine Neue kommt. Morgens um 8 kommt sie in die Eingangszelle im Offenen. Gegen halb 12 wird sie zu uns in die Eingangsstation A verlegt. Wir könnten ihr, sagen die Beamten, ja schonmal erklären, wie es hier so liefe. 2 Jahre 4 Monate muss sie rein, ist ziemlich fertig, ist erfreut, dass wir „normale Menschen“ seien (Es scheint sie zu überraschen) und dass sie im offenen Vollzug sei. Sie räumt nach einem Gespräch mit uns ihre Zelle ein, wirkt langsam etwas stabiler. Eine Stunde später wird sie verlegt – in den Geschlossenen.“<br />
Ein Symptom eines Systems, das nicht für Menschen, sondern für Profite und Machterhaltung geschaffen ist.</p>
<p>Dank breiter Solidarisierung und Unterstützung konnten wir Hanna nun freikaufen.<br />
90 Knastpat_innen haben je einen von Hannas Tagessätzen übernommen (Liste unter www.krieg.nirgendwo.info/kontakt_und_spenden/knastpatenschaft), rund 200 Briefe und Karten bekam Hanna geschickt, in verschiedenen Städten gab es Aktionen der Solidarität – von Infoveranstaltungen und Petitionen bis hin zu rosa gefärbten Panzern. „Hannas Haft war ein wichtiges Zeichen, aber jetzt wird sie hier draußen dringender gebraucht. Denn es gibt noch viel zu tun auf dem Weg in eine Welt, in der Krieg, Unterdrückung und Knäste nicht möglich sind!“, so Christof aus der Unterstützergruppe.</p>
<p>Wir wollen an dieser Stelle explizit darauf hinweisen, dass die meisten anderen Frauen, mit denen Hanna die letzten Wochen verbracht habt, leider nicht diese Unterstützung haben und rufen dazu auf, auch anderen Gefangenen, z.B. durch Brieffreundschaften, klare Positionierungen und Aktionen gegen Knäste zur Seite zu stehen. Vom 7.-10. Juni wird es zudem ein Treffen geben, in dem eine Kampagne „Für eine Welt ohne Knast &amp; Strafe“ ins Leben gerufen werden soll.</p>
<p>Kontakt und weitere Informationen:<br />
krieg@nirgendwo.info<br />
0175-9767027<br />
<a href="http://www.welt-ohne-strafe.de.vu"> www.welt-ohne-strafe.de.vu</a></p>
<p>Fotos von <a href="http://krieg.nirgendwo.info/">http://krieg.nirgendwo.info/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/files/2012/04/2012-04-18-Hanna_Entlassung.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-497" src="http://weggesperrt.blogsport.eu/files/2012/04/2012-04-18-Hanna_Entlassung.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/files/2012/04/2012-04-18-Hanna_Entlassung2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-498" src="http://weggesperrt.blogsport.eu/files/2012/04/2012-04-18-Hanna_Entlassung2.jpg" alt="" width="600" height="746" /></a><a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/files/2012/04/2012-04-18-Hanna_Entlassung.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-497" src="http://weggesperrt.blogsport.eu/files/2012/04/2012-04-18-Hanna_Entlassung.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
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		<item>
		<title>Antimilitaristin seit heute in der JVA Frankfurt III</title>
		<link>http://weggesperrt.blogsport.eu/2012/03/15/antimilitaristin-seit-heute-in-der-jva-frankfurt-iii/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 18:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weggesperrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Weggesperrte]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna]]></category>
		<category><![CDATA[Knast]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ungewöhnliche Szenen vor dem Gefängnis</p> <p>Am frühen Nachmittag des 15.März 2012 verabschiedeten Freund_innen und Sympathisant_innen Hanna Poddig, die ab dem heutigen Donnerstag eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzt, mit Transparenten, Kreidesprüchen und Sprechchören. Die Antimilitaristin wurde für die Blockade eines Bundeswehrtransportzuges zu einer Strafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Die damals 22-jährige kettete sich im Februar 2008 an <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2012/03/15/antimilitaristin-seit-heute-in-der-jva-frankfurt-iii/">Antimilitaristin seit heute in der JVA Frankfurt III</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline"><strong>Ungewöhnliche Szenen vor dem Gefängnis</strong></span></p>
<p>Am frühen Nachmittag des 15.März 2012 verabschiedeten Freund_innen und Sympathisant_innen Hanna Poddig, die ab dem heutigen Donnerstag eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzt, mit Transparenten, Kreidesprüchen und Sprechchören. Die Antimilitaristin wurde für die Blockade eines Bundeswehrtransportzuges zu einer Strafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Die damals 22-jährige <a href="http://krieg.nirgendwo.info/2008/03/01/2008-militartransport-durch-ankettaktion-gestoppt/">kettete sich im Februar 2008 an die Gleise</a> und brachte den Zug zum Stehen.<br />
&#8220;Es ist reine Propaganda, bei Einsätzen schwer bewaffneter Militärs vAon humanitären Einsätzen zu reden. Es geht dabei schlicht um den Ausbau von wirtschaftlichen Einflussgebieten“, erklärt sie. „Mir reicht es nicht, Schilder hochzuhalten. Angesichts des alltäglichen Kriegszustands und der stetigen Meldungen über weitere Todesopfer durch die Auslandseinsätze finde ich es naheliegend, auch in Zukunft Sand im Getriebe zu sein und mich dem Normalzustand in den Weg zu stellen.“</p>
<p><span id="more-489"></span></p>
<p>Da eine Verfassungsbeschwerde wegen Verletzung des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit nicht zur Entscheidung angenommen wurde, stand Hanna vor der Wahl, zu zahlen oder ersatzweise ins Gefängnis zu gehen.<br />
„Ich bin in der glücklichen Lage, ein solidarisches Umfeld zu haben und mich jederzeit freikaufen zu können. Dennoch will ich einem Staat, der weiterhin Angriffskriege in aller Welt führt, kein Geld geben.“, so die Aktivistin. &#8220;Meine Verurteilung zeigt deutlich, dass Gerichte die kriegerischen Handlungen der Bundeswehr und damit der BRD schützen. Um deutlich zu machen, dass der Staat auf unliebsamen Widerstand mit Repression antwortet und ich mich nicht beugen lasse, habe ich mich dazu entschlossen mindestens einen Teil der Strafe im Gefängnis abzusitzen.“</p>
<p>Es geht nämlich nicht nur um Kritik an Krieg und Militär. Der gesamte strafende Staat steht am Pranger. „Ein Blick in das Strafgesetzbuch, aber auch die Praxis von Justiz und Knast zeigen, dass eben jene nicht die Menschen schützen sollen, sondern die öffentliche Ordnung, Besitz- und Machtverhältnisse. Auch die verbreitete Logik bei der Aburteilung, dass Geständnisse und Reue die Strafe mildern, heißt umgekehrt, dass mit einer höheren Bestrafung rechnen muss, wer dem Gericht widerspricht und sich z.B. weiter für unschuldig hält. Damit werden systematisch Duckmäuser produziert. Rückgrat wird bestraft, Unterwerfung belohnt &#8211; eine Abrichtung wie bei Hunden.“, echauffiert sich ein junger Mann, der nach Frankfurt gekommen ist, um Hanna bei ihrem Gang hinter die Mauern zu begleiten.</p>
<p>Es ist kein Einzellfall, dass kritische Menschen vom Staat eingesperrt werden. Die Antiatomaktivistin Franziska wurde Ende letzten Jahres an gleicher Stelle ebenfalls wegen einer Ankettaktion <a href="http://knast.blogsport.de/2011/12/25/antiatomaktivistin-aus-haft-entlassen//">für zweieinhalb Monate eingesperrt</a> &#8220;Ich finde es wichtig, sich mit der Verfolgung von widerständigen Menschen zu solidarisieren, aber ebenso wichtig ist es, die Grundforderung nicht zu vergessen: Freiheit für alle Gefangenen!&#8221;, so eine Begleiterin Hannas. „Knast und Strafe dienen nicht den Menschen, sondern der Macht des Staates.“</p>
<p><span style="text-decoration: underline"><strong>Weitere Informationen:</strong></span></p>
<p><a href="www.welt-ohne-strafe.de.vu">krieg.nirgendwo.info</a><br />
krieg@nirgenwo.info<br />
0174-7433522<br />
<a href="www.welt-ohne-strafe.de.vu">www.welt-ohne-strafe.de.vu</a></p>
<p><em>Die Fotos dürfen mit Quellenangabe verwendet werden</em></p>
<p><a href="http://krieg.nirgendwo.info/files/IMG_1939.jpg"> <img src="http://krieg.nirgendwo.info/files/IMG_1939-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Kreide vor dem Knast 1</p>
<p><a href="http://krieg.nirgendwo.info/files/IMG_1947.jpg"> <img src="http://krieg.nirgendwo.info/files/IMG_1947-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Kreide vor dem Knast 2</p>
<p><a href="http://krieg.nirgendwo.info/files/IMG_1960.jpg"><img src="http://krieg.nirgendwo.info/files/IMG_1960-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Sackgasse Strafe</p>
<p><a href="http://krieg.nirgendwo.info/files/IMG_1959.jpg"><img src="http://krieg.nirgendwo.info/files/IMG_1959-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
An der Pforte</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktist wird rechtswidrig festgelegte Strafe nicht zahlen</title>
		<link>http://weggesperrt.blogsport.eu/2012/03/08/aktist-wird-rechtswidrig-festgelegte-strafe-nicht-zahlen/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 19:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weggesperrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ex-Weggesperrte]]></category>
		<category><![CDATA[Karsten]]></category>
		<category><![CDATA[Weggesperrte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Lüneburger Anti-Atom-Aktivist Karsten Hilsen hat gestern eine neue Einladung in den Knast erhalten. Diesmal geht es um zehn Tage Haft aufgrund einer Geldstrafe in Folge eines Castorprotestes. </p> Hintergrund: <p>Beim Castor nach Lubmin im Dezember 2011 wurde Karsten von den Bullen rechstswidrig festgenommen und in die &#8220;Gesa&#8221; in Wolgast verschleppt. Beim Transport und <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2012/03/08/aktist-wird-rechtswidrig-festgelegte-strafe-nicht-zahlen/">Aktist wird rechtswidrig festgelegte Strafe nicht zahlen</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Lüneburger Anti-Atom-Aktivist Karsten Hilsen hat gestern eine neue Einladung in den Knast erhalten. Diesmal geht es um zehn Tage Haft aufgrund einer Geldstrafe in Folge eines Castorprotestes. <span id="more-482"></span></p>
<h3>Hintergrund:</h3>
<p>Beim Castor nach Lubmin im Dezember 2011 wurde Karsten von den Bullen rechstswidrig festgenommen und in die &#8220;Gesa&#8221; in Wolgast verschleppt. Beim Transport und vor allem bei der Aufnahme in der Gesa wurde er von Polizeibeamten äußerst brutal misshandelt und gequält. Deshalb forderte er umgehend zu einem Arzt zu dürfen. Eine &#8220;Behandlung&#8221; durch den anwesenden Polizeiarzt lehnte er ab. Dadurch fühlte der Mann sich beleidigt. Selbstverständlich gibt es keine neutralen Zeugen.</p>
<p>Gegen den folgenden Strafbefehl wegen Beleidigung hatte Karsten fristgerecht Widerspruch eingelegt. Akteneinsicht wurde dem Aktivisten konsequent verweigert.<br />
Da Karsten einen Tag vor der Hauptverhandlung erkrankte, musste er der Verhandlung fernbleiben und reichte zum Nachweis ein ärztliches Attest ein. Dieses reichte dem vorsitzenden Richter allerdings zur Glaubhaftmachung der Entschuldigung nicht aus, so dass er Karstens Widerspruch gegen den Strafbefehl ohne Verhandlung verwarf. Ein Antrag des Beschuldigten auf Widereinsetzung in den vorherigen<br />
Stand wurde abgelehnt. Damit ist Karsten verurteilt, ohne zu den Vorwürfen Stellung nehmen zu können. Dies widerspricht dem Grundrecht auf rechtliches Gehör.</p>
<p>Karsten Hilsen hat der Staatsanwaltschaft bereits mitgeteilt, dass er die rechtsstaatswidrig ohne Hauptverhandlung festgelegte Geldstrafe nicht zahlen wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline"><strong>Übrigens:</strong></span><br />
Parallel hat er auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der Polizeihandlung geklagt. Diesbezüglich gab es eine Anhörung am Amtsgericht Wolgast. Das Gericht hatte ursprünglich eine Entscheidung bis 01.01.2012 versprochen, lässt sich nun aber offenbar Zeit.<br />
Eine Entscheidung wird Karsten wohl erst erfahren, wenn er wieder aus dem Knast entlassen ist&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Franziska am 21.12.2011 entlassen</title>
		<link>http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/12/21/franziska-am-21-12-2011-entlassen/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 20:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weggesperrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Franziska]]></category>

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		<description><![CDATA[Franziska wurde am Mittwoch, den 21.12, aus dem Knast entlassen und von mehreren Freund_Innen abgeholt. Ihre geht es soweit gut. <p>Das ist schonmal ganz gut, aber noch lange kein Grund jetzt die Füße hoch zulegen, denn es sind immer noch tausende von Menschen eingesperrt, Atomkraft, Polizei, Staaten und vieles mehr, was agbeschafft gehört, existieren <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/12/21/franziska-am-21-12-2011-entlassen/">Franziska am 21.12.2011 entlassen</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Franziska wurde am Mittwoch, den 21.12, aus dem Knast entlassen und von mehreren Freund_Innen abgeholt. Ihre geht es soweit gut.</div>
<p>Das ist schonmal ganz gut, aber noch lange kein Grund jetzt die   Füße hoch zulegen, denn es sind immer noch tausende von Menschen  eingesperrt, Atomkraft, Polizei, Staaten und vieles mehr, was  agbeschafft gehört, existieren leider immer noch. Der Kampf ist noch  lange nicht vorbei.</p>
<p>Vielen Dank für eure Unterstützung.</p>
<p>Hintergrund:</p>
<ul>
<li><a href="http://bloxberg.blogsport.de/">http://bloxberg.blogsport.de/</a></li>
<li>hier <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/10/12/haft-fur-anti-atom-aktivistin/">im Blog</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Haft für Anti-Atom-Aktivistin</title>
		<link>http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/10/12/haft-fur-anti-atom-aktivistin/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 00:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weggesperrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Weggesperrte]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska]]></category>
		<category><![CDATA[Knast]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am Freitag, den 14.10.2011 geht Anti-Atom-Aktivistin Franziska für 2,5 Monate in Haft. Hintergrund ist die Blockade eines Atommülltransportes in das niedersächsische Gorleben im November 2008.</p> <p></p> <p>&#160;</p> Die Aktion: <p>Drei Anti-Atom-AktivistInnen hatten sich damals auf der Castorstrecke bei Wörth – kurz hinter der deutsch-französischen Grenze – in einem Betonblock unter den Gleisen festgekettet. Während <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/10/12/haft-fur-anti-atom-aktivistin/">Haft für Anti-Atom-Aktivistin</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Freitag, den 14.10.2011 geht Anti-Atom-Aktivistin Franziska für 2,5 Monate in Haft.<br />
Hintergrund ist die Blockade eines Atommülltransportes in das niedersächsische Gorleben im November 2008.</strong></p>
<p><img src="http://bloxberg.blogsport.de/images/1831d2f949.jpg" alt="" width="400/" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die Aktion:</h4>
<p>Drei Anti-Atom-AktivistInnen hatten sich damals auf der Castorstrecke bei Wörth – kurz  hinter der deutsch-französischen Grenze – in einem Betonblock unter  den Gleisen festgekettet. Während der 12 Stunden, die die Polizei brauchte, um  die Aktivist_innen aus dem Gleis zu holen, musste der Zug in Lauterbourg  warten. <span id="more-460"></span></p>
<p>Dies war eine der längsten Einzelblockaden durch Kleingruppen in der Geschichte des Castorwiderstandes. Die Effektivität von Ankettvorrichtungen in Betonblocks hatte sich schon Jahre vorher gezeigt, als Leute mit einer änlichen Aktion im wendländischen Süschendorf den Zug 16 Stunden aufhielten. Auch die jährlichen Ankettaktionen der Bäuerlichen Notgemeinschaft zeigen eine ähnliche Effektivität. Derartige Einzelaktionen sind im Zusammenspiel mit einem vielfältigen, bunten und breiten Protest elementar für den Castorwiderstand.</p>
<p><img src="http://bloxberg.blogsport.de/images/IMG_0008.JPG" alt="" width="400" /></p>
<p>Die beteiligten Aktivist_innen begründeten die Aktion mit der Störfall-Gefahr, der ungeklärte Endlagerfrage, den Todesfällen durch die beim Uranabbau freiwerdende Strahlung und den unweigerlichen Zusammenhang zwischen militärischer und sog. &#8220;friedlicher&#8221; Nutzung der Atomenergie durch das bei der Wiederaufbereitung anfallende Plutonium. Als Alternative nannten sie den Aufbau einer dezentralen Stromerzeugung aus regenerativen Energien.</p>
<p>Details zum Ablauf und Hintergrund der der Aktion finden sich unter <a href="http://bloxberg.blogsport.de/die-aktion/">bloxberg.blogsport.de/die-aktion/</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Prozessverlauf:</h4>
<p>Am 06. Oktober 2010 die beiden Angeketteten sowie die vier der Beihilfe beschuldigten Personen erstmalig aufgrund des Vorwurfs der Nötigung bzw. der Beihilfe zur Nötigung vor Gericht. Am zweiten Verhandlungstag, zwanzig Tage teilte die Staatsanwaltschaft offiziell mit, dass zusätzlich der Strafvorwurf der „Störung öffentlicher Betriebe“ nach § 316b StGB in Betracht käme. Als das Gericht und die Staatsanwaltschaft im November 2010 fernmündlich zustimmten im Gegenzug zumindest vier der  sechs Verfahren einzustellen, zogen die beiden Angeketteten Florian und Franziska ihre  Einsprüche zurück um allen Beteiligten ein auwändiges Verfahren zu  ersparen.</p>
<p>Mehr zu Strafverfolgung und Prozessverlauf ist hier nachzulesen: <a href="http://bloxberg.blogsport.de/repressionen/">bloxberg.blogsport.de/repressionen/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Haft:</h4>
<p>Franziska sitzt &#8220;ihre&#8221; Strafe ab dem 14.10.2011 in der JVA Frankfurt III (60435 Frankfurt am Main, Obere Kreuzäckerstraße 4) ab. Zum Haftantritt am Freitag läd sie ab 14:00 Uhr zur öffentlichen Verabschiedung vor der JVA ein. Bringt bunte Kreide, leuchtende Wendlandsonnen und gute Laune mit um für einen Farbtupfer zu sorgen, bevor Franziska hinter grauen Mauern verschwindet.</p>
<p>Ihr könnt die Aktivistin auf viele Arten unterstützen. Schreibt Briefe, verteilt Flyer, macht eigene Aktionen, etc. Mehr zu den Unterstützungsmöglichkeiten hier: <a href="http://knast.blogsport.de/unterstuetzung/">knast.blogsport.de/unterstuetzung/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Daniel &#8211; Knastpost: &#8220;Ich will Urlaub!&#8221;</title>
		<link>http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/04/06/daniel-knastpost-ich-will-urlaub/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 15:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weggesperrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Knast]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>JVA Darmstadt, 29. März 2011 weggesperrt.blogsport.eu</p> <p>FREIHEIT FÜR _ALLE_ GEFANGENEN!</p> <p>(Hört endlich auf wegzugucken, und &#8220;Probleme&#8221; auszulagern!)</p> <p>&#8220;Ich will Urlaub!&#8221;</p> <p>.. steht auf der Postkarte mit Palmenstrand und Paddelbooten. Am Horizont hinter dem idyllischen Bungalowdorf im Grünen steht der Berliner Fernsehturm, so als gehöre er dahin. &#8220;&#8230; denn hier lebt es sich wie im <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/04/06/daniel-knastpost-ich-will-urlaub/">Daniel &#8211; Knastpost: &#8220;Ich will Urlaub!&#8221;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>JVA Darmstadt, 29. März 2011</em><br />
<em>weggesperrt.blogsport.eu</em></p>
<p>FREIHEIT FÜR _ALLE_ GEFANGENEN!</p>
<p>(Hört endlich auf wegzugucken, und &#8220;Probleme&#8221; auszulagern!)</p>
<p>&#8220;Ich will Urlaub!&#8221;</p>
<p>.. steht auf der Postkarte mit Palmenstrand und Paddelbooten. Am Horizont hinter dem idyllischen Bungalowdorf im Grünen steht der Berliner Fernsehturm, so als gehöre er dahin.<br />
&#8220;&#8230; denn hier lebt es sich wie im Gefängnis in ständiger Angst vor Kontrollen, Abschiebung &#8230;&#8221;. so die Initiative &#8220;Papiere für alle&#8221; auf der Rückseite. Beschrieben ist sie in unheimlich gleichmäßiger und liebevoller Schrift, als hätte sich der Mensch ganz besondere Mühe gegeben, mit den Worten, dass ich &#8220;total fiese Zensur-Wachtmeister_innen&#8221; hätte, wenn sie mir die mitgeschickten Artikel zur Aktion am AKW Biblis &#8211; das als eines der sieben ältesten D-Lands endlich vom Netz ist! &#8211; nicht aushändigen würden. Vielen, vielen Dank dafür, ich habe mich unsäglich darüber gefreut und schon einige weiter verschickt (Briefumschläge und anderes Beklebte behalten sie übrigens ein, weil da könnte nämlich Psst! darf ich nicht verraten drunter sein. Bei Postkarten sind sie glücklicherweise inkonsequent und schneiden nicht die Ecke ab. Also alles nur Farce. Die Zeit zum Abweichen nehmen sie sich dann doch nicht <img src='http://weggesperrt.blogsport.eu/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gestern habe ich ganz viele Postkarten aus Nordeutschland mit tollen Motiven wie der AOL-Arena, der Speicherstaat HH, der Funktionsweise von Ebbe und Flut, dem vom Krieg zerstörten Nürnberg und wie es heute wieder aussieht, einer Lok von Maffei (heute mit Kraas Waffenproduzent und -exporteur) von 1930 mit Elektrik von Siemens (ebenso!) und der unheimlich wichtigen Info &#8220;Vattenfall kann tödlich sein&#8221; mit dem AKW Krümmel im Hintergrund &#8211; dies ist &#8220;eines der gefährlichsten deutschen AKW. Der Siedereaktor hat baubedingte Sicherheitsdefizite und einen besonders dünnen Sicherheitsbehälter, der bei einer Kernschmelze innerhalb von Minuten zerstört würde. Ende Juni 2007 kam es zu einem Trafobrand &#8211; Rauchgas drang in die Leitwarte &#8211; bei der Schnellabschaltung traten Unregelmäßigkeiten auf.&#8221; Abschalten. Sofort. Sonst knallt&#8217;s. &#8230; Kapiert?</p>
<p>Wie ihr seht, habe ich Unterstützung von Hamburg bis Freiburg und fühle mich keineswegs allein oder unglücklich. Nur fehlt mir etwas sinnvoller Input von draußen. Das wenige von hier drinnen, was zu berichten ist und dem, was ich von draußen per Radio mitbekommen habe, steht in einer &#8220;winzigen Knastzeitung&#8221; vom 27. März 2011 (hoffentlich auch bald auf umseitig oben angegebener Website.)</p>
<p>Heute morgen habe ich aus dem Fenster geschaut und gedacht: &#8220;Eigentlich geht es mir doch viel besser als den meisten da draußen. Ich kann mich auf&#8217;s Fensterbrett setzen und die Sonne genießen. Einmal am Tag gibts einen Tellem mit Essen (vegan, convi), Brot und zwei Mal sogar 0,5 l Heißwasser. Ich werde in Ruhe gelassen und muss keine Miete zahlen. Der Staat gibt im Gegenteil sogar mehr als 150 € am Tag für meine Unterbringung aus und erlässt mir sogar 15 € meiner &#8220;Strafe&#8221;. Dennoch freue ich mich auf meine nächsten Aktionen! Die Kunst des Lebens ist es eben, immer das beste draus zu machen <img src='http://weggesperrt.blogsport.eu/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf bald! (vielleicht bei der anarchistischen Buchmesse am 9./10. April in Mannheim)</p>
<p><em>Daniel</em></p>
<p>Noch mal Danke für all die Unterstützung!</p>
<blockquote><p>Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten. Die Selbstorganisierten nur ihre Zeit.</p></blockquote>
<p>Alles Gute zum 79. und viel Kraft weiterhin, lieber Opi!<br />
Nächstes Jahr feiern wir wieder zusammen!!!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ruhe bis zum nächsten Mal</title>
		<link>http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/03/25/ruhe-bis-zum-nachsten-mal/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 17:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weggesperrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p> Die halbjährige Haft ist um. Was ich noch hinzufügen wollte, ist zweierlei: Zum einen der Hinweis, dass es nicht das letzte Mal sein wird. 29 Tagessätze aus einem kruden Nicht-Prozess in Berlin stehen demnächst noch &#8211; wann und ob wieder im offenen Vollzug, ist völlig unbekannt. Außerdem wollte ich einen Zimmerschmuck hier nicht <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/03/25/ruhe-bis-zum-nachsten-mal/">Ruhe bis zum nächsten Mal</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/files/2011/03/bunterhund.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-348" src="http://weggesperrt.blogsport.eu/files/2011/03/bunterhund-300x201.jpg" alt="Porträt aus Kinderhand" width="300" height="201" /></a> Die halbjährige Haft ist um. Was ich noch hinzufügen wollte, ist zweierlei: Zum einen der Hinweis, dass es nicht das letzte Mal sein wird. 29 Tagessätze aus einem kruden <a href="http://www.projektwerkstatt.de/antirepression/prozesse/berlin/haupt.html">Nicht-Prozess</a> in Berlin stehen demnächst noch &#8211; wann und ob wieder im offenen Vollzug, ist völlig unbekannt.<br />
Außerdem wollte ich einen Zimmerschmuck hier nicht vorenthalten &#8211; gescannt: Der &#8220;bunte Hund&#8221;, ein kleines Geschenk, dass die Monate in meinem Haftraum hing.</p>
<p><strong><em>Jörg</em></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die letzten 7 Tage &#8230;</title>
		<link>http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/03/15/die-letzten-7-tage/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 16:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weggesperrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am 22.3. ist Schluss &#8230; irgendwann im Laufe des Vormittags. Das ist nicht genau abschätzbar, weil mensch einen langen Marschen durch die Knasthierarchien antreten und überall eine Unterschrift einsammeln muss, die bestätigt, dass der jeweilige Entlassungs-Teilvorgang erledigt ist. Während dieser verbleibenden Tage werde ich weiter werktäglich schreiben, ich bin am letzten Kapitel des dritten <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://weggesperrt.blogsport.eu/2011/03/15/die-letzten-7-tage/">Die letzten 7 Tage &#8230;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 22.3. ist Schluss &#8230; irgendwann im Laufe des Vormittags. Das ist nicht genau abschätzbar, weil mensch einen langen Marschen durch die Knasthierarchien antreten und überall eine Unterschrift einsammeln muss, die bestätigt, dass der jeweilige Entlassungs-Teilvorgang erledigt ist.<br />
Während dieser verbleibenden Tage werde ich weiter werktäglich schreiben, ich bin am letzten Kapitel des dritten Buches (siehe www.anarchie-debatte.de.vu) – der Countdown läuft also, alles genau zeitlich passend fertig zu stellen. Zugegeben: Mit letzter Kraft, denn Knast ist das ungefähr Falscheste, was für kreatives Schreiben den Rahmen bilden könnte. Monoton, langweilig. Aber er ist nicht nur dafür das Falscheste, was Menschen sich ausdenken können. Brrrr &#8230; über 74.000 Menschen werden allein in Deutschland in Knästen verschlossen bleiben, wenn ich am Dienstag rauskann.</p>
<p>Erschrocken habe ich festgestellt, dass zum 18.3. mal wieder nur für die Freiheit der politischen Gefangenen geworben werden soll. Das sind in Deutschland angesichts der trostlos rechtstreuen Opposition ja nicht viele. Mit der Forderung nach Freilassung von ca. 0,02 Prozent der Gefangenen sind die Organisationen und Gruppen, die hinter dem Tag der politischen Gefangenen stehen, doch eher etwas zurückhaltend. Außerdem wird da gut zensiert. So hab ich mich nicht gewundert, als ich meinen Namen auf der Liste der politischen Gefangenen in Deutschland nicht fand. Das ist aber irgendwie auch konsequent, wie in einem Text auf Indymedia gut analysiert wird: http://de.indymedia.org/2011/03/302627.shtml.</p>
<p>Irgendwie werden die letzten sieben Tage auch noch herum gehen.<br />
Am Donnerstag nachmittag will ich eine Radtour machen, um FreundInnen zu besuchen, und am Samstag noch einmal in die Projektwerkstatt radeln. Freitag, Sonntag und Montag bin ich nochmal in mit Ausgangsstunden unterwegs, um Emails zu lesen und zu schreiben, zu telefonieren oder mich mit Leuten zu treffen.<br />
Die von linken Gruppen geplante Veranstaltung am 20.3. in Gießen zu „Fiese Tricks von Polizei und Justiz“ fällt aus. Der Wahlkampf (in Form der großen Konkurrenzschlacht um die Sessel im Gießener Stadtparlament) zieht mal wieder alle Power ab &#8230;</p>
<p>Dann, nach dem 22.3. soll mehr Bewegung ins Leben kommen – zum einen Werkeln an der Projektwerkstatt, dann Aktionen und auch wieder Veranstaltungstouren. Hier der aktuelle Terminplan:</p>
<p>29.3., 9 Uhr vor dem Amtsgericht Rüsselsheim: Strafprozess wegen Baumbesetzung Kelsterbacher Wald (gegen Flughafen)</p>
<p>Abends (20 Uhr) im JUZ Rüsselsheim (Hügelstr. 11): Ton-Bilder-Schau &#8220;Fiese Tricks von Polizei und Justiz&#8221;<br />
&#8220;Die Vorwürfe klingen ungeheuerlich: Polizisten basteln einen Brandsatz oder fertigen Gipsabdrücke selbst an, um Beweismittel zu haben. Beweisvideos und -fotos verschwinden, Falschaussagen werden gedeckt, Observationen verschwiegen, um Straftaten erfinden zu können. Alles Hirngespinste von Verschwörungstheoretikern? Offenbar nicht.&#8221; (ddp am 22.11.2007, 10.26 Uhr)<br />
Eine Bühnenschau wie ein Bond-Film &#8211; und die Polizei- und Gerichtsakten belegen alles: Verfolgung wegen Graffitis, die es nie gab. Inszenierte Falschaussagen durch Polizei- und Gerichtsbeamte. Geheime Observationen, die vertuscht werden, um Straftaten zu erfinden. Staunen über die Dreistigkeit der Staatsmacht. Kopfschütteln über uniformierte Dummheit, Entsetzen über die Rolle des damaligen hessischen Innenministers und heutigen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Auch der inzwischen im hessischen Landtag diskutierte Fall einer Festnahme trotz Observation an anderer Stelle ist Teil der Darstellungen.</p>
<p>8.-10.4. in Mannheim: Anarchistische Buchmesse. Im Programm unter anderem:</p>
<ul>
<li>Samstag 11.30 Uhr, Raum 2: &#8220;Radikal Mutig&#8221;, Lesung mit Hanna Poddig</li>
</ul>
<ul>
<li>Samstag 14.30 Uhr, Raum 1: &#8220;Kritik an Knast und Strafe &#8211; von einem frisch Entlassenen&#8221;, Vortrag mit Jörg Bergstedt</li>
</ul>
<ul>
<li>Sonntag 14.30 Uhr, Raum 1: &#8220;Anarchie &#8211; ein Update ist nötig!&#8221;, Thesen zu einem noch nicht veröffentlichten Buch mit Jörg Bergstedt</li>
</ul>
<p>11. April 13:00 Uhr, Amtsgericht Tiergarten, Raum 768: Prozess wegen Nötigung bei den Aktionstagen gegen Gentechnik, Berlin, BMBF. Dort hatten sich zwei Personen im Eingang festgekettet &#8211; Ministerin Annette Schavan verzichtete aus Sicherheitsgründen auf ihren Arbeitstag im Ministerium, obwohl ein zweiter Eingang schnell freigeräumt war. Die Justiz als Instrument der Herrschenden kann das natürlich nicht durchgehen lassen &#8230;</p>
<p>Montag, 11.04.2011 um 19 Uhr im Alarmraum in Offenburg: Vortrag und Diskussion zu &#8220;Strafe und Zwang&#8221;</p>
<p>Dienstag, 12.04.2011, 19.30 Uhr im Caracol in Bühl: Ton-Bilder-Schau &#8220;Monsanto auf Deutsch &#8211; Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen&#8221;<br />
Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird einen intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers, ist weit weg. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl 80 Prozent der Menschen keine Gentechnik im Essen wollen? Warum fließen Steuergelder auch dieser 80 Prozent fast nur noch in die Gentechnik, wenn es um landwirtschaftliche Forschung geht? Der Blick hinter die Kulissen der Gentechnik mit ihren mafiosen Strukturen und skandalösen Zustände bei Genehmigungen und Geldvergabe bietet eine erschütternde Erklärung, warum die überwältigende Ablehnung und der gesetzlich eigentlich vorhandene Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft (einschließlich Imkerei) gegenüber der grünen Gentechnik so wenig Wirkung hat. Denn: In den vergangenen Jahrzehnten sind alle relevanten Posten in Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und geldvergebenden Ministerien mit GentechnikbefürworterInnen besetzt worden. Die meisten von ihnen sind direkt in die Gentechnikkonzerne eingebunden. Mafiose Geflechte von Kleinstunternehmen und seltsamen Biotechnologieparks names Biotechfarm oder Agrobiotechnikum sind entstanden, zwischen denen Aufträge und Gelder erst veruntreut und dann hin- und hergeschoben werden, bis sich ihre Spur auf den Konten der Beteiligten verliert. Es wird Zeit für einen Widerstand an den Orten der Seilschaften.<br />
In der Veranstaltung werden minutiös die Seilschaften zwischen Behörden, staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen durchleuchtet. Jeweils eine Firma (BioOK), eine Behörde (BVL = Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), das wichtigste Forschungszentrum AgroBioTechnikum (nahe Rostock) und der Lobbyverband InnoPlanta mit den jeweiligen Firmengeflechten werden vorgestellt. Am Beispiel eines kleinen Versuchsfeldes zeigt sich: Deutsche Genfelder sind nichts als Fördermittelbetrug, Schlamperei und der Wille, die Auskreuzung aktiv herbeizuführen.<br />
Um die Wut zu Entschlossenheit statt zur Ohnmacht zu wenden, bildet ein Ausblick auf Möglichkeiten des Widerstandes den Abschluss: &#8220;Wer nach mehr Forschung ruft oder sich auf staatliche Stellen verlässt, ist verlassen. Gentechnikfreiheit gibt es nur dann, wenn die 80 Prozent Ablehnung sich auch zeigen!&#8221;.<br />
Der Referent, Jörg Bergstedt, ist Aktivist und Autor des Buches &#8220;Monsanto auf Deutsch&#8221;, in dem die Gentechnik-Seilschaften beschrieben werden.</p>
<p>Mittwoch, 13.04.2011, ca. 19 Uhr in Lahr im asj eleu: Vortrag und Diskussion zu &#8220;Strafe und Zwang&#8221; (siehe 11.4.).</p>
<p>Do, 14. April, 19.30 Uhr in Ludwigshafen (Gewerkschaftshaus/verdi.-Haus, Kaiser-Wilhem-Str. 7): Vortrag „Gentechnik-Seilschaften in Deutschland: Ein Blick hinter die Kulissen von BASF&amp;Co.“ (Ref. Jörg Bergstedt mit einer auf BASF abgestimmten Fassung der Ton-Bilder-Schau „Monsanto auf Deutsch“ (s. 13.4.)<br />
In der Veranstaltung werden minutiös die Seilschaften zwischen Behörden, staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen durchleuchtet. In der Stadt des Chemiekonzerns BASF sollen dessen Verwicklungen immer besonders genannt werden: Zusammen mit Bayer und der KWS bildet die BASF die deutschen Global Player, intensiv verstrickt mit Politik und Forschung.</p>
<p>16.4.-22.4.2011 Workshopwoche (als Teil des Grundkurses, siehe oben)<br />
und 22.-24.4.2011 Training Direct Action (Einzelanmeldungen möglich). Ort: Projektwerkstatt (in Reiskirchen-Saasen). Mehr oben im Kasten!</p>
<p>30.4. um 15 Uhr in Sagerheide (östlich Rostock): Informationsspaziergang am Genversuchs&#8221;garten&#8221; (nahe AgroBioTechnikum)<br />
anschl. 18.30 Uhr in Teschendorf bei BioFrisch: Vortrag und Diskussion zu Gentechnikkritik &#8211; Rückblick 2010 und Ausblick 2011 (beides mit Jörg Bergstedt, Autor &#8220;Monsanto auf Deutsch&#8221;)</p>
<p>Mai 2011: Startschuss für das LaienverteidigerInnen-Netzwerk im Mai<br />
Eine Sache ist fest geplant – nämlich ein Training für alle, die sich besser vor Gericht verteidigen und den WahrheitsfinderInnen im autoritären Gewand und Auftrag herrschender Interessen mehr entgegensetzen zu können als das übliche Eingeschüchtertsein, was die absurde Kulisse im Gerichtssaal ja auch herbeiführen soll.<br />
Danach dann lade ich alle ein, die ein solches Training schon mal besucht haben und auch schon mal ein Gerichtsverfahren besucht haben (ansonsten besteht dazu noch mal Gelegenheit am Tag nach dem Training), mit nachzudenken über ein Netzwerk von LaienverteidigerInnen, d.h. wir verteidigen uns nicht nur selbst, sondern auch gegenseitig. Das darf mensch nämlich auch ohne Anwaltszulassung – bei Nachweis entsprechender Rechtskunde. Wie wir uns das organisieren und dann kooperieren, dass soll alles besprochen werden. Abschluss ist eine Schulung für alle, die dann als LaienverteidigerInnen sich gegenseitig und anderen helfen wollen.<br />
Infoseite: www.laienverteidigung.de.vu</p>
<p>Die Termine:<br />
6.-8. Mai (Beginn: Freitag, 20 Uhr): Grundtraining offensive Prozessführung<br />
Für alle, die sich selbst verteidigen wollen, und auch für die, die darauf aufbauend mehr mitmischen wollen.<br />
Für EinsteigerInnen geeignet, es ist auch möglich. (9. Mai: Gerichtsprozesse angucken in Gießen)</p>
<p>10.-12. Mai (Beginn: Dienstag, 20 Uhr): Vernetzungs- und Planungstreffen<br />
zum Aufbau eines LaienverteidigerInnennetzwerkes. Konzeption der Schulungen für LaienverteidigerInnen</p>
<p>13.-15. Mai (Beginn: Freitag, 20 Uhr): Erste Schulung für LaienverteidigerInnen<br />
Voraussetzung: Grundtraining (also das vom 6.-8.5. oder irgendein anderes Prozesstraining), Besuch eines Gerichtsprozesses (am 9. möglich), Wissensstand die Broschüre „Gerichtsverfahren“ bzw. Antirepressionsreader.</p>
<p>Ort: Projektwerkstatt in Reiskirchen-Saasen (Infos, Anfahrtsbeschreibung usw.: www.projektwerkstatt.de/saasen)</p>
<p>So long, Häftling OV 99/10/7 der JVA Gießen</p>
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