6.10.2010: „Der Skandal ist nicht, dass ich im Knast bin!“

Erwartet hätte ich ja nicht, noch mal einen Bericht per Hand verfassen zu müssen – aber es sind jetzt 26 Stunden seit dem Konferenzbeschluss vergangen und bislang ist nichts passiert. Ich habe auch den Eindruck, dass nicht alle BeamtInnen hier damit zufrieden sind und so eine Art Bummelstreik durchführen. Denn natürlich bedarf es noch einiger . . . → Read More: 6.10.2010: „Der Skandal ist nicht, dass ich im Knast bin!“

Verstärkte Überwachung von GentechnikkritikerInnen ..?

3. Oktober 2010

Drei Tage habe ich schon nichts mehr notiert – aus doppeltem Grund. Zum einen war ja seit Donnerstag klar, dass ich in den Tagen danach Ausgang haben würde – am Wochenende noch knapp, so dass ich am Freitag eine Stunde in Gießen nutzte, um noch einmal alles für einen Schreib-Arbeitsplatz nicht weit . . . → Read More: Verstärkte Überwachung von GentechnikkritikerInnen ..?

Post, Persönliches – und Arbeit im Knast

Jörg schreibt in einem Brief:

Es ist wie ein Flash. Noch immer wühle ich mich duch den Postberg des heutigen Tages. 14 Briefe, 3x taz, 1x Bauernstimme und 10x Ausgabe der Mellifera-Zeitung. Die Briefe habe ich verschlungen. Wie schön – aber warum kommen die alle an einem Tag, obwohl die an unterschiedlichen losgeschickt wurden? . . . → Read More: Post, Persönliches – und Arbeit im Knast

Jörg bleibt im Offenen

Die Konferenz ist vorbei. Gegenüber gestern hat sich nichts geändert, aber klar ist danach immer noch nur eines: Ich bleibe im offenen Vollzug und werde von Freitag bis Sonntag 9 Stunden Ausgang haben. Mein Plan: Ein Kurzausflug in Gießen, um dort die vorangefragten Arbeitsplatzmöglichkeiten klarzumachen. Dann Samstag die Reststunden alle zusammenpacken und nach Saasen radeln. Dort unter anderem den Layoutrechner nochmal mit ergänzten Dateien füttern und nach Gießen dorthin schaffen, wo ich ab Montag dann hoffentlich die Arbeit an „Monsanto auf Deutsch“, dem geplanten Buch über die Gentechnikteilschaften, wieder aufnehmen kann. Doch wie das genau wird, das scheint immer noch unklar. Meine Arbeitszeit soll wohl geteilt werden. Ein Teil hier als Knastarbeiter, ein Teil draußen als Schriftsteller. Aber wie das aufgeteilt wird klärt sich wohl frühestens morgen. . . . → Read More: Jörg bleibt im Offenen

Knastbericht II

27.9., das Wochenende ist rum. Die Langweile, zentrales Element im Knast, ist überall hineingekrochen in mein Leben. Wenn alles glatt läuft, trifft es mich ja nur 8 Tage, bis ich erstmals raus kann. Begegnungen mit anderen Gefangenen sind im offenen Vollzug noch seltener als im geschlossenen. Arbeiten oder irgendwies raus, sich im langweiligen Gießen rumtreiben. . . . → Read More: Knastbericht II

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